Die Zahlenmeisterin

 

Renate Fritz begann ihre kaufmännische Laufbahn mit der Ausbildung zur Industriekauffrau, die sie im Jahr 1984 abschloss. Seitdem sammelte sie Wissen und Erfahrungen in den unterschiedlichsten Unternehmen und Branchen: Versicherung, Verlag, Uhren-Großhandel, Drahtverarbeitende Industrie, Stanzerei, Filteranlagen, Telekommunikation, Software und Netzwerkkomponenten – jeweils in den Bereichen Buchhaltung und Verwaltung und in Positionen von Alleinbuchhalterin bis kaufmännische Leiterin.

Parallel zu ihrer Berufstätigkeit durchlief Renate Fritz einige zusätzliche Fortbildungen: 1991 legte sie nach zweijährigem Besuch der Abendschule die IHK-Prüfung zur Bilanzbuchhalterin ab. Im Jahr 2000 erwarb sie nach drei Jahren Abendstudium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) in Frankfurt ihr Diplom zur Betriebswirtin. Ein Jahr später absolvierte sie die Ausbildereignungsprüfung und belegte 2003/2004 erfolgreich den Zertifikatslehrgang „Internationale Rechnungslegungsvorschriften IAS / US-GAAP“ bei der IHK Offenbach.

Das vielfältige Engagement spiegelt sich heute im umfangreichen Leistungsspektrum der Zahlenwerkstatt wider, das Renate Fritz gern sogar noch erweitern würde: Seit 1993 ist sie Mitglied im Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller (BVBC), der sich unter anderem auf politischer Ebene stark macht für eine Ausweitung der Befugnisse selbständiger Bilanzbuchhalter. Denn: angestellte Bilanzbuchhalter dürfen und müssen Bilanzen, Jahresabschlüsse und Steuererklärungen erstellen – sobald sie selbständig arbeiten, verbietet ihnen dies das Steuerberatungsgesetz.